Prof. Dr. Erik Schweickert - Verbraucherschutzpolitischer-Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion -

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Westtangente

Die Westtangente Pforzheim muss kommen. Diese unendliche Geschichte belastet die Pforzheimer schon seit vielen Jahren. Die Pforzheimer Innenstadt ist geprägt von dem Durchgangsverkehr, der in den Schwarzwald hinein fährt. Zwar ist Pforzheim die Pforte zum Schwarzwald und die Stadt freut sich auf Besucher von dort, aber es kann nicht sein, dass das Anwohner des Oberzentrums in aller erster Linie die Hauptlast des Durchgangsverkehrs tragen müssen.

Autobahn A8

Beim Ausbau der A 8 handelt es sich um mit das wichtigste Straßenbauthema in der Region. Der Ausbau hat eine unmittelbare Wirkung für ganz Baden-Württemberg und wurde in der Enztalsenke als schwierigstes Teilstück leider bis zum Schluss hinausgezogen. Deshalb muss nun schnell nach der besten Lösung gesucht und diese dann auch umgesetzt werden.

Meine Aktivitäten und Bestrebungen als Bundestagsabgeordneter sowie als Gemeinderat zur Autobahn A8 finden Sie hier.

Bürgersprechstunde zum A8-Ausbau

Verkehrsprojekte [15.3.2010]:

Prof. Dr. Erik Schweickert besuchte am 15.03.2010 die Bürgerinformation des Regierungspräsidiums Karlsruhe zu den nun offengelegten Plänen der A8 in der Nieferner Kirnbachhalle.

Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger waren zu der Veranstaltung gekommen, um sich über die Pläne zu informieren. Vor allem aber auch, um Kritik an diesen zu üben. Kernkritikpunkte waren die geplante Länge der Einhausung sowie nicht ausreichende Lärmschutzmaßnahmen. Ähnlich wie Herr Schweickert lehnten die Bürger die neu veröffentlichten Pläne ab, der Tenor war: „die Pläne sind nicht viel besser als vorher, auf unsere Einwände wurde so gut wie nicht eingegangen.“ Herr Schweickert unterstützte die Bürger, als es darum ging, Fragen an den Vertreter des Regierungspräsidiums Karlsruhe zu stellen. Er wollte unter anderem wissen: „Gibt es eine Garantie, dass der offenporige Asphalt nach dem Bau regelmäßig erneuert wird?“ Weiterhin fragte er den Vertreter, ob eine Kosten-Nutzen-Analyse für den betreffenden noch fehlenden Bauabschnitt im Bereich der Enztalsenke erstellt werden soll. Schweickert appellierte an den Vertreter, dass das Regierungspräsidium Karlsruhe zur Herstellung einer objektiven Entscheidungsgrundlage eine ergebnisoffene Kosten-Nutzen-Analyse aller vier zur Debatte stehenden Varianten für die Enztalquerung anfertigen solle. Zur Diskussion gestellt sind folgende Varianten: 1) kurzer Tunnel (380m), 2) langer Tunnel (800m), 3) mittlere Talbrücke und 4) eine Hochbrücke.

Zumindest aber muss überprüft werden, ob die in der jetzigen Version durchgeführte Planung aus Kombination von kurzem Tunnel und aufwendigen Lärmschutzmaßnahmen nicht effizienter durch einen langen Tunnel erreicht werden könnte.

Viele Bürger  freuten sich über die Anwesenheit von Herrn Schweickert, der in seiner Eigenschaft als Fraktionsvorsitzender der FW/FDP Gemeinderatsfraktion und als Betroffener bei der Bürgerinformation teilnahm.  Die Anberaumung der Bürgerinformation zum Ausbau der A8 über die Enztalsenke im Rahmen der Offenlegung kommt aber eindeutig zu spät. Denn die Erkenntnisse der Bürgerinformation können nun nicht mehr in den Planungsprozess einfließen. Die Bürgerinformation in einem Stadium zu machen, in dem die Pläne bereits ausliegen, wird diesem wichtigen Projekt und der dafür notwendigen Beteiligung der Bürger nicht gerecht. Aber besser zu spät als gar nicht.


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