26.02.2010
„Beipackzettel“ für Geldanlagen wichtiger Schritt für mehr Transparenz
zum Herunterladen: PM_Schweickert_Beipackzettel-Banken.pdf (53,75 KB)
„Beipackzettel“ für Geldanlagen wichtiger Schritt für mehr TransparenzZur Vorstellung von „Beipackzetteln“ für Geldanlagen durch deutsche Banken erklärt der verbraucherschutzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Erik SCHWEICKERT:
Verständlichkeit und Transparenz für den Kunden sind das A und O einer Geldanlage. Kunden müssen die wesentli- chen Bestandteile einer Kapitalanlage, sämtliche Kosten und Provisionen, einschließlich Rückvergütungen schnell erkennen können. Daher begrüße ich die Bemühungen der Branche, verständliche „Beipackzettel“ für Finanzprodukte zu entwickeln.
Nur branchenweit einheitliche Beipackzettel schaffen Vergleichbarkeit. Ein Nebenher unterschiedlichster Informationsblätter wäre kein Fortschritt. Erst die Beteiligung aller Banken wird eine gesetzliche Regelung überflüssig machen.
Die „Beipackzettel“ müssen auch Schluss machen mit der oft irreführenden Kennzeichnung von Anlageprodukten durch die Geldinstitute. Jedes Frühstücksei unterliegt strengeren Etikettierungsrichtlinien als eine Bank bei der Kennzeichnung ihrer Produkte. Wir als FDP schlagen daher eine einheitliche Kennzeichnung von Finanzprodukten nach Risikoklassen vor. Die Auflistung der Risikoklasse sollte ein verbindlicher Bestandteil der „Beipackzettel“ sein.







