Prof. Dr. Erik Schweickert - Verbraucherschutzpolitischer-Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion

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25.08.2010

SCHWEICKERT: Transparenz am Automaten keine ausreichende Lösung

zum Herunterladen: 10_08_25_PM_Geldautomaten.pdf (68,16 KB)

SCHWEICKERT: Transparenz am Automaten keine ausreichende Lösung

Zu der Einigung der Banken auf mehr Transparenz ohne Obergrenze bei Abhebegebühren an Fremdautomaten erklärt der verbraucherschutzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Erik Schweickert:

Mehr Transparenz für die Verbraucher am Geldautomaten zu schaffen, ist zwingend notwendig aber nicht ausreichend. Denn nach wie vor bleibt es dabei, dass die Kundenentgelte bisweilen unangemessen hoch sind.

Wir werden jetzt genau hinschauen, welche Konsequenzen die Einigung für die Verbraucher hat. Denn Transparenz alleine reicht insbesondere für die Menschen in ländlichen Regionen nicht. Denn dort fehlen schlicht Alternativen, wenn nur wenigen Banken Geldautomaten vorhalten.

Gehen die Kundenentgelte nicht wie versprochen runter, muss der federführend zuständige Bundesfinanzminister mit einer gesetzlichen Regelung den gordischen Knoten zerschlagen und für eine verbraucherfreundliche Regelung sorgen. Diese sollte die unterschiedliche Automatendichte zwischen Privatbanken und Sparkassen ebenso berücksichtigen wie die Verbraucher. Banken wie Sparkassen und Volksbanken, die eine hohe Zahl an Automaten betreiben, dürfen im Wettbewerb nicht benachteiligt werden.


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