16.07.2010
SCHWEICKERT: Barauszahlung statt Reisegutscheinen
zum Herunterladen: 10_07_16_PM_Schweickert_Entschaedigung_Bahn.pdf (66,92 KB)
SCHWEICKERT: Barauszahlung statt ReisegutscheinenZu den Entschädigungsleistungen der Bahn bei Hitzeopfern im Zuge des Ausfalls von Klimaanlagen in den Zügen, erklärt der verbraucherschutzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Erik Schweickert, MdB:
Reisegutscheine für Hitzeopfer der Bahn sind als Entschädigungsleistung unzureichend. Für jemanden, der gerade aus einem Zug getragen worden ist, sind Reisegutscheine mehr ein Hohn als eine Entschädigung. Mal ganz davon abgesehen, dass die Gutscheine auf ein Jahr befristet sind.
Daher fordere ich die Deutsche Bahn auf, statt Reisegutscheinen Barerstattungen vorzunehmen. Wenn die Klimaanlage ausfällt und die Fahrgäste daher einen gesundheitlichen Schaden davontragen, muss der komplette Reisepreis ausbezahlt und eine Entschädigungsleistung in bar geleistet werden.
Eine ehrlich gemeinte Entschuldigung des Vorstandsvorsitzenden bei seinen Kunden wäre nach dem Hitze-Chaos der vergangenen Tage ebenfalls angebracht. Das ewige Kleinreden und Totschweigen des eigenen Missmanagements muss ein Ende haben.







