15.07.2010
SCHWEICKERT: Bahn muss winterfeste Klimaanlagen auch sommertauglich machen
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SCHWEICKERT: Bahn muss winterfeste Klimaanlagen auch sommertauglich machenZu den Berichten, die Klimaanlagen der Deutschen Bahn würden nur bis 32 Grad Celsius einwandfrei arbeiten, erklärt der verbraucherschutzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Erik SCHWEICKERT, MdB:
Klimaanlagen, die nur im Winter funktionieren, sind ein „Schildbürgerstreich“ der Bahn. Sollte es tatsächlich zutreffen, dass die Klimaanlagen in den Zügen der Bahn möglicherweise ab 32 Grad Celsius nicht mehr funktionieren, wirft das ein weiteres schlechtes Schlaglicht auf die Bahnmanager. Die ausfallenden Klimaanlagen zeigen ebenso wie das 59-Minuten-Problem bei Verspätungen, dass bei der Bahn vieles im Argen liegt.
Damit der Kunde im Sommer nicht der Dumme ist, muss die Bahn dringend handeln. Die Bahn muss endlich garantieren, dass ihre Klimaanlagen gerade an heißen Tagen funktionieren. Klimaanlagen, die nur im Winter funktionieren, sind ein schlechter Witz und für deren Kunden völlig inakzeptabel.
Auch ist die Bahn gefordert, auf die Fahrgäste zuzugehen und sich bei Entschädigungen kulanter zu zeigen. Eine Verbesserung der Fahrgastrechte um Bahn- und Flugverkehr strebt die FDP schon seit Jahren an. Dies haben wir auch im christlich-liberalen Koalitionsvertrag festgehalten. Sollte sich die Bahn nicht verbraucherfreundlicher zeigen, werden wir die Bahn verpflichten, bei Verspätungen ab 30 Minuten den Fahrgäste 25% und ab 60 Minuten 50% des Fahrpreises zurückzuerstatten. Spätestens nach den erneuten Pannen bei der Bahn wird sich einer solchen verbraucherfreundlicheren Regelung auch der Koalitionspartner CDU/CSU nicht verschließen können.







