17.06.2010
Schweickert: Schäuble muss bei Abhebegebühren handeln
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Schweickert: Schäuble muss bei Abhebegebühren handelnZu den Diskussionen um eine gesetzliche Begrenzung der Abhebegebühren an Fremdautomaten erklärt der verbraucherschutzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Erik Schweickert:
Die Hinhaltetaktik der Banken bei den Abhebegebühren ist unerträglich. Die christlich-liberale Koalition hat bewusst den Banken die Möglichkeit gegeben, zu einer freiwilligen Selbstverpflichtung zu kommen. Leider haben die Banken es nicht fertig gebracht zu liefern. Daher ist nun der Bundesfinanzminister am Zug, eine verbraucherfreundliche Regelung vorzugeben. Frau Aigner ist gefordert, hier auf Herrn Schäuble einzuwirken.
Wenn manche Banken es scheuen, eigene Geldautomaten in ausreichender Zahl aufzustellen, dann müssen sie damit leben, dass erhöhte Entgelte für Abhebungen am Fremdautomaten anfallen. Sie dürfen diese Kosten aber nicht an ihre Kunden weitergeben. Denn schließlich ist es eine betriebswirtschaftliche Entscheidung der Bank, sich gegen einen eigenen Automaten und für höhere Gebühren zu entscheiden. Das darf der Kunde nicht ausbaden.
Diese Abzocke einzelner Banken schadet den Verbrauchern und dem Ansehen des nach der Finanzkrise ohnehin angeschlagenen Finanzsektors.







