Prof. Dr. Erik Schweickert - Verbraucherschutzpolitischer-Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion

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21.05.2010

SCHWEICKERT: Finanzhilfen und Stärkung des Verbraucherschutzes müssen Hand in Hand gehen

zum Herunterladen: 10_05_21_PM_Schweickert_Anlegerschutz.pdf (69,07 KB)

SCHWEICKERT: Finanzhilfen und Stärkung des Verbraucherschutzes müssen Hand in Hand gehen

Zu den Debatten über die Stabilitätshilfen für den Euro sowie den Vorschlägen des Bundesfinanzministers, den Anlegerschutz zu verbessern, erklärt der verbraucherpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Erik Schweickert:

Die Stärkung des finanziellen Verbraucherschutzes muss mit den Stabilitätshilfen für den Euro Hand in Hand gehen. Die Verbraucher dürfen nicht weiter die Verlierer am Finanzmarkt und die Leidtragenden des Zockens sein.

Es ist wichtig, jetzt den Euro zu stabilisieren. Gleichzeitig muss aber auch der Schutz der Anleger und Verbraucher verbessert werden. Wir müssen das Übel an der Wurzel packen und den Verbraucherschutz in der Finanzaufsicht institutionell verankern.

Der vom Bundesfinanzminister vorgelegte Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes ist dazu ein wichtiger Schritt. Wir Liberale fordern schon lange, Provisionen der Anlagevermittler offen zu legen, die Qualifikation von Anlagevermittlern zu konkretisieren und den Grauen Kapitalmarkt stärker zu regulieren.

Mehr Transparenz und bessere Informationen durch einfachere und vergleichbare Produktinformationsblätter sind ebenfalls wichtige Eckpfeiler zu mehr Verbraucherschutz.

Über die Vorschläge des Bundesfinanzministers hinaus müssen wir den Kunden eine bessere Einschätzung des Anlagerisikos ermöglichen. Daher sollte auf dem Verordnungswege die konkrete Ausgestaltung der Informationsblätter sichergestellt und brancheneinheitliche Risikoklassen für Finanzprodukte vorgeschrieben werden.


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