Prof. Dr. Erik Schweickert - Verbraucherschutzpolitischer-Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion

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01.04.2010

Schweickert: Verbraucher dürfen bei Streit um Geldautomatengebühren nicht die Verlierer sein

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Schweickert: Verbraucher dürfen bei Streit um Geldautomatengebühren nicht die Verlierer sein

Zu den Diskussionen über die Senkung der Geldautomatengebühren an Fremdautomaten erklärt der verbraucherpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Erik Schweickert:

Eindringlich appelliere ich an die Bankenvertreter, zu einer Einigung über die Geldautomatengebühren zu kommen. Wir brauchen schnellstmöglich eine Lösung bei den überhöhten Entgelten. Es darf nicht sein, dass der Verbraucher die Zeche dafür zahlt, dass sich die Banken nicht einigen können.

Gleichzeitig dürfen sich die privaten Banken aber auch nicht auf Kosten der Sparkassen einen schlanken Fuß machen.

Wenn sich manche Banken scheuen, eigene Geldautomaten in ausreichender Zahl aufzustellen und andere diese flächendeckend anbieten, dann müssen sie damit leben, dass erhöhte Entgelte für Abhebungen am Fremdautomaten anfallen. Sie dürfen diese Kosten aber nicht an ihre Kunden weitergeben. Denn schließlich ist es eine betriebswirtschaftliche Entscheidung der Bank, sich gegen einen eigenen Automaten und für höhere Gebühren zu entscheiden. Das darf der Kunde nicht ausbaden.

Die Banken müssen schnellstens die Verbraucherabzocke beenden, um verloren gegangenes Vertrauen ihrer Kunden zurückzugewinnen. Sollten die Banken sich nicht einigen können, werden wir eine gesetzliche Lösung finden.


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