24.03.2010
Schweickert: Anstrengungen der Banken für effizienteren Verbraucherschutz lobenswert aber noch nicht ausreichend
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Schweickert: Anstrengungen der Banken für effizienteren Verbraucherschutz lobenswert aber noch nicht ausreichendZu den Diskussionen über Beratungsprotokolle, Beipackzettel und Gebühren bei Abhebungen von Fremdautomaten erklärt der verbraucherschutzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Erik SCHWEICKERT:
Dass die Banken bei Anlageberatung und Abhebungskosten eigene Initiativen entwickeln, begrüße ich sehr. Dies zeigt, dass die Banken verstanden haben, dass sie Anstrengungen unternehmen müssen, um das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen. Es zeigt auch, dass es seitens der Politik richtig war, den Banken die Chance zu geben, selbst aktiv zu werden. Auf diese Weise haben wir viel schnellere Lösungen erhalten als dies durch gesetzliche Regelungen möglich gewesen wäre.
Aber es gibt nach wie vor Defizite, die abgestellt werden müssen, um wirklich effizienten Verbraucherschutz zu gewährleisten. Die Beratungsprotokolle müssen verständlicher und für den Verbraucher durchschaubarer werden. Die Produktinformationsblätter sollten eine Bewertung von Anlageprodukten nach brancheneinheitlichen Risikoklassen enthalten. Außerdem sollten sich die Banken auf einheitliche Informationsblätter verständigen, um für den Verbraucher die bessere Vergleichbarkeit von Anlageprodukten zu ermöglichen.
Bei den Abhebegebühren reicht die Ankündigung eines maximalen Entgeltes auch nicht aus, solange keine Einigung auf eine maximale Gebührenhöhe erfolgt ist.
Ich erwarte, dass die Banken weiter vorangehen. Andernfalls müssen wir den Druck auf die Banken weiter erhöhen und gegebenenfalls gesetzlich für einen effizienteren Verbraucherschutz sorgen.







