Prof. Dr. Erik Schweickert - Verbraucherschutzpolitischer-Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion

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18.03.2010

Schweickert: FDP ist für Selbstverpflichtung statt „Gesetzeskeule“

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Schweickert: FDP ist für Selbstverpflichtung statt „Gesetzeskeule“

Zu den Diskussionen über die hohen Gebühren bei Abhebungen an Fremdautomaten erklärt der verbraucherpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Erik Schweickert:

Die FDP ist für eine Selbstverpflichtung und gegen die Gesetzeskeule, um die viel zu hohen Bankautomatengebühren zu begrenzen.

Wenn manche Banken es scheuen, eigene Geldautomaten in ausreichender Zahl aufzustellen, dann müssen sie damit leben, dass erhöhte Entgelte für Abhebungen am Fremdautomaten anfallen. Sie dürfen diese Kosten aber nicht an ihre Kunden weitergeben. Denn schließlich ist es eine betriebswirtschaftliche Entscheidung der Bank, sich gegen einen eigenen Automaten und für höhere Gebühren zu entscheiden. Das darf der Kunde nicht ausbaden.

Bankautomatengebühren von bis zu 60 Euro für eine Transaktion sind nicht länger zu rechtfertigen und müssen ein Ende haben. Diese Abzocke einzelner Banken schadet den Verbrauchern und dem Ansehen des nach der Finanzkrise ohnehin angeschlagenen Finanzsektors. Es ist höchste Zeit, dass die Banken handeln.

Die Banken müssen schnellstens die Verbraucherabzocke beenden, um verloren gegangenes Vertrauen ihrer Kunden zurückzugewinnen. Die FDP ist auch hier für Eigenverantwortung. Gesetzliche Regelungen sollten nur getroffen werden, wenn die Wirtschaft selbst die Probleme nicht lösen kann. Eine Selbstverpflichtung der Banken ist der richtige Weg.


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