19.12.2008
Wutausbruch über die A 8-Planer
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Das war der Hinweis für Erik Schweickert, sich ebenfalls einzuschalten. Denn der Sprecher der Freien Wähler und der FDP hatte erst jüngst dem Regierungspräsidium vorgeworfen, das Verfahren unnötig in die Länge zu ziehen. „Das ist eine Schlaferbehörde“, wetterte Schweickert. Und: „Die brauchen einen Wecker.“ Die Planer sollten die Diskussionen im Sommer ansetzen, forderte Schweickert erneut: „Was wollen die denn noch?“ „Sonst freuen die sich doch zu Tode, wenn sie die Erörterung erst nach den Bundestagswahlen machen“, sagte Schweickert.„Bei dieser Arbeitsweise ist das Regierungspräsidium zu vergessen“, stimmte auch CDU-Rat Horst Pieper in den Chor der Kollegen ein. Pieper ließ kein gutes Haar an Rudolf Kühner, dem Chef der Behörde: „Die Informationspolitik des Regierungspräsidenten ist nicht zu verstehen.“ Das war denn auch Wasser auf die Mühlen von Schultes Kurz, der erst vor kurzem beklagt hatte, das Land binde die Kommunen unzureichend in seine Planungen ein. „Man müsste das Regierungspräsidium vielleicht mit Endorphinen ausstatten“, sagte Kurz.







